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Projektwettbewerb Schule | Arbon

Auftraggeber: Schulgemeinde Arbon | Verfahren: offener Projektwettbewerb 2008, 1.  |  Aufgabe: Turnhalle mit Schulzimmer, Mehrzweckraum | Geschossfläche: 3’545  m² GF

 

Der Neubau ist an der Hangkante südlich des Schulgebäudes Reben 25 in einem präzis gesetzten Solitär angeordnet. Das neue Schulhaus bleibt in gebührender Distanz zum Hauptgebäude und nimmt gleichzeitig einen Dialog mit ihm auf. Der Platz zwischen den Gebäuden verbindet die Schulhäuser miteinander und wird zu einem Ort der Begegnung.

Das Schulhaus ist in einem kompakten zweigeschossigen Gebäude entlang der Hangkante gegenüber vom bestehenden Schulhaus angeordnet. Die topografischen Begebenheiten werden ausgenutzt, um die gemeinsamen Nutzungen beider Schulen Im Erdgeschoss anzuordnen und den tieferen Bereich den Verkehr und Büror.ume vom Schulbetrieb abzukoppeln. Das Schulhaus ist so konzipiert, dass alle Räume an grossen Pausenhallen angeschlossen sind in denen auch unterrichtet werden kann, somit gibt es keine Gänge. Diese Pausenhallen öffnen sich auf jedem Geschoss zu einer anderen Himmelsrichtung hin. Sie verleihen so jedem Stockwerk eine eigene Identität durch unterschiedliche Lichtverhältnisse. Die Pausenhalle im Obergeschoss wird an den Enden mit Terrassen abgeschlossen. Diese dienen der Erholung in den Lernpausen, und können auch später als Erweiterung genutzt werden. Das Erdgeschoss mit der Aula kann mit dem grosszügigen Foyer bei grösseren Anlässen verbunden werden. Um diese Diversität der Nutzung zu erreichen, sind die Raumabtrennungen mobil vorgesehen. Das flexible Raumkonzept lässt auch zukünftige Entwicklungen im pädagogischen Bereich zu. Im Innern des Schulgebäudes verbindet eine zentrale Wendeltreppe die drei Geschosse. Diese spielerische treppe wird aus eine einzige durchgehende Schlaufe erzeugt. Der Erweiterungsbau ermöglicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Unterrichtsformen und schafft auf kleinem Raum eine grosse Erlebnisvielfalt.

 

 

 

 

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